Tierakupunktur

Das Wort Akupunktur leitet sich von den lateinischen Wörtern "acus" = Nadel und "pungere" = stechen ab. Hiermit wird das Wesentliche der Akupunkturbehandlung angesprochen, denn bei einer Akupunktursitzung werden speziell für das Krankheitsbild des Patienten ausgewählte Akupunkturpunkte mit verschiedenen physikalischen Reizen stimuliert und somit die Selbstheilung angeregt. Hierfür verwendet man z. B. Akupunkturnadeln, Laserlicht oder angezündete Moxazigarren aus chinesischem Beifußkraut.

 

Das Ziel der Akupunkturbehandlung ist, das aus den Fugen geratene energetische Gleichgewicht wieder herzustellen. Körper, Geist und Seele sollen im Einklang sein.

 

Zusammengefasst gilt das Sprichwort: Akupunktur heilt was gestört ist, nicht was zerstört ist.

 

Ich verwende für meine Akupunktursitzungen entweder klassische Akupunkturnadeln oder bei ängstlichen und empfindlichen Tieren den Akupunkturlaser der Firma Bio-Medical-System.

 

Hier einige Beispiele für verschiedene Beschwerdebilder bei denen sich Akupunkturbehandlungen durchaus sehr positiv bewährt haben:

(die Liste ist nicht vollständig, bitte kontaktieren Sie mich um zu erfahren, ob eine Akupunkturbehandlung auch bei Ihrem Tier hilfreich sein könnte)

  • Schmerzlinderung (gerade bei chronischen, irreversiblen Erkrankungen)
  • Atemwegsbeschwerden
  • Stoffwechselstörungen
  • Probleme mit dem Verdauungstrakt
  • Appetitlosigkeit
  • urogynäkologische Erkrankungen
  • Leistungsabfall
  • Anregung des Immunsystems
  • Hauterkrankungen (z. B. Sommerekzem, Neurodermitis)
  • postoperative Therapie zur Unterstützung der Rehabilitation
  • Narbenentstörung
  • zur Krankheitsvorbeugung bevor das energetische Gleichgewicht aus den Fugen gerät und ernsthafte, offensichtliche Erkrankungen entstehen (gleich bei den ersten Krankheitsanzeichen/ Verhaltensänderungen einschreiten)

Kurze Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin und in ihre Grundlagen

 

Die TCM basiert auf einer jahrtausendealten chinesischen Philosophie zu der unter anderem die sogenannten fünf Säulen gehören. Die fünf Säulen der TCM umfassen neben der Akupunktur und Moxibustion auch die Phytotherapie (z. B. Heilpflanzen, Mineralien, etc.), manuelle Therapien in Form von Massagen, Ernährungslehre nach den fünf Elementen und Bewegungs- und Entspannungstherapien. Sie können je nach Beschwerdebild und Erkrankung alleine oder auch sehr gut in Kombination mit der westlichen Schulmedizin unterstützend eingesetzt werden.

 

Der Veterinärzweig der TCM, auch abgekürzt TCVM, entwickelte sich im alten China hauptsächlich um die wertvollen Arbeitstiere, besonders die Pferde, gesund und leistungsfähig zu erhalten. Die TCVM lässt sich nahezu auch bei allen anderen Tierarten, besonders bei Hunden, Katzen und anderen Nutztieren anwenden.

 

Um die Logik der TCM zu verstehen ist das Verständnis von Yin und Yang und der 5 Elemente besonders wichtig.

Hierauf baut die gesamte chinesisch medizinische Physiologie, Pathologie und Therapie auf. Das gesamte Sein beruht in der TCM auf Gegensätzlichkeiten, die einerseits klar zu unterscheiden sind, die sich aber dennoch ergänzen.

Die 5 Elemente oder auch Wandlungsphasen genannt bilden zusammen mit dem Verständnis von Yin und Yang die Grundlage der TCM.

 

Als Grundlage für die 5 Elemente diente auch in diesem Fall die Natur. Die 5 Elemente entsprechen Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Ihnen können jeweils auch verschieden Jahres- und Tageszeiten, Funktionen / Aufgaben, klimatische Faktoren, Emotionen, sowie die verschiedenen Meridiane, benannt nach Organen, zugeordnet werden. Diese 5 Elemente ernähren sich gegenseitig über den sogenannten Sheng-Zyklus und kontrollieren sich gegenseitig über den Ko-Zyklus. So kann ein energetisches Gleichgewicht gehalten werden.

 

Sollte das energetische Gleichgewicht außer Kontrolle geraten, spricht man von Krankheit im Sinne der TCM. Verschiedene Krankheiten können sich im Körper manifestieren und zu diversen Krankheitsbildern führen.

Bei einer Diagnose im Sinne der TCM wird immer das aktuelle energetische Gleichgewicht des Patienten betrachtet, nicht alleine das Symptom (z. B. Kopfschmerzen). Das bedeutet, die Behandlung nach der TCM setzt im Idealfall schon weit vor dem Ausbruch einer Krankheit mit den jeweiligen Symptomen an und verhindert dadurch deren Ausbruch. Ist es dafür schon zu spät und eine Krankheit ist bereits ausgebrochen, so kann man mittels der TCM auf Ursachenforschung gehen und die jeweiligen Ursachen behandeln.

 

Akute Erkrankungen lassen sich meist relativ schnell beheben, chronische Erkrankungen sind dagegen meistens langwieriger und bereits entstandene Schäden lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Allerdings kann man das Fortschreiten verhindern und die unangenehmen Folgen inklusive der Beschwerden lindern.

 

Ich möchte jedoch deutlich darauf hinweisen, dass alternative Heilmethoden keine Behandlung durch einen ausgebildeten Tierarzt ersetzen.

Bitte beachten Sie, dass viele der hier vorgestellten Anwendungen zur naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin gehören und teilweise nicht wissenschaftlich (im Sinne der Schulmedizin) anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen der vorgestellten Produkte beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen von Geräteherstellern oder Anwendern der Therapiemethoden. Es werden ausdrücklich keine Heilaussagen oder gar Heilversprechen getroffen.

Ich behandle im Großraum Dachau, Karlsfeld, Markt Indersdorf und Münchner Nord-Westen (Olching, Fürstenfeldbruck, Bergkirchen, Schwabhausen, Unterschleißheim, Oberschleißheim, Eching, Neufahrn, etc.).

Masterpiece

Huforthopädie - Tierphysiotherapie - Tierakupunktur

EHOS (energetische Hunde-Osteopathie nach Salomon)

 

Jeannette Rudorff

Blütenstraße 11

85757 Karlsfeld

 

Tel: 0157 / 795 22 075

E-mail: jeannette.rudorff@gmx.de

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