Huforthopädie

Was ist Huforthopädie nach den Lehren der DHG e.V.?

 

Im Gegensatz zu den vielen anderen (Bar-) Hufbearbeitungsmethoden, deren immer gleiche Bearbeitungsweise nach bestimmten Richtlinien (z. B. passende Huf-Fesselachse, plane Fußung, Bodenparallelität des Hufbeins, usw.) oft nicht jedem Huf gerecht werden kann, wird in der Huforthopädie nach DHG-Grundsätzen auf jeden Huf und dessen jeweilige Hufsituation individuell eingegangen.

 

Wir pressen den Huf in kein vom Menschen ausgedachtes Schönheitsideal und sind uns bewusst, dass jeder Huf und sein Innenleben verschieden ist. Allein deshalb kann nicht jeder Huf nach dem gleichen Schema bearbeitet werden.  

In der Huforthopädie nach DHG-Grundsätzen wird der Ist-Zustand eines jeden Hufes einzeln ermittelt und es wird festgelegt in welche "Richtung" der Huf und sein Zustand verbessert werden müsste.

 

Im Anschluss wird durch Einbeziehen der Belastungssituation, des Bodengegendrucks und durch gezielte Abriebssteuerung der Huf dazu befähigt, sich langsam und schonend Schritt für Schritt in einen optimalen und für ihn passenden Hufzustand einzulaufen. Es gibt keine regelmäßige und radikale Stellungsveränderung, so wie das bei den immer wiederkehrenden Beschlagsperioden oder den verschiedenen anderen Hufbearbeitungsmethoden vorkommt.

Der Huf kann sich nach unserer Bearbeitung dank der Abriebsteuerung zwischen den Bearbeitungsabständen passend einlaufen.

 

Bei der Huforthopädie wird der Huf, wie oben beschrieben, dazu angeregt, sich langsam zum Positiven zu verändern und auch nur so viel, wie der Huf und seine inneren Strukturen es zulassen. Ein steiler Huf darf steil bleiben und ein flacher Huf wird nie steil werden. Da Muskeln, Bänder und Sehnen sich nicht verlängern oder verkürzen lassen, ist es auch durch massive Eingriffe und Stellungsveränderungen nicht möglich, den Huf dauerhaft ohne Schäden in die gewünschte Form zu zwingen.

 

Wir bearbeiten die Hufe, indem wir den Abrieb an den gewünschten Stellen durch Beraspeln oder durch Ausdünnen mit dem Hufmesser forcieren bzw. in den Bereichen, in denen sich das Horn durch die gegebene Belastungssituation selbst abläuft, den Huf seine Arbeit selbst machen lassen.

 

Auf diese Weise kann der Huf auf schonende Art und Weise fast selbstständig gesunden und sich nach seiner genetischen Vorgabe optimal entwickeln.

 

Auch hier ist eine regelmäßige Hufbearbeitung und Hufpflege unabkömmlich um den Hufzustand zu optimieren und einen gesunden Hufzustand dauerhaft zu erhalten.

 

Weitere Informationen zu der Deutschen Huforthopädischen Gesellschaft erhalten Sie hier:

 

 

www.dhgev.de

 

 

 

  • Barhufumstellung
  • Hufrehe
  • Risse/Spalten/Rillen
  • schiefe Hufe
  • verbogene Zehen- oder Seitenwände
  • sonstige Hufprobleme

 

Ich behandle im Großraum Dachau, Karlsfeld, Markt Indersdorf und Münchner Nord-Westen (Olching, Fürstenfeldbruck, Bergkirchen, Schwabhausen, Unterschleißheim, Oberschleißheim, Eching, Neufahrn, etc.).

Masterpiece

Huforthopädie - Tierphysiotherapie - Tierakupunktur

EHOS (energetische Hunde-Osteopathie nach Salomon)

 

Jeannette Rudorff

Blütenstraße 11

85757 Karlsfeld

 

Tel: 0157 / 795 22 075

E-mail: jeannette.rudorff@gmx.de

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